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A
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Absolute Return
Der Absolute Return Ansatz der ERSTE-SPARINVEST ist durch zwei Kerneigenschaften geprägt:
- der Marktsensitivität und
- dem Zeithoriziont
Je nach Risikoneigung des Fonds wollen wir ein asymmetrisches Ertragsprofil gegenüber den klassischen Kapitalmarktsegmenten (Aktien und Renten) erreichen. D.h. die Sensitivität des Portfolios gegenüber Aktien und Renten in negativen Marktphasen verringern bzw. in positiven Marktphasen an den Erträgen partizipieren. Gleichzeitig setzen wir uns zum Ziel, über einen bestimmten Zeithorizont eine definierte Fondspreisuntergrenze nicht zu unterschreiten.
Aktie
Die Aktie ist ein Wertpapier, das die von einem Aktionär durch Kauf eines Anteils am
Grundkapital einer Aktiengesellschaft erworbenen Rechte verbrieft. Folgende Rechte werden normalerweise
gewährt:
- ein entsprechender Gewinnanteil (Dividende)
- ein quotenmäßiger Anteil am Liquiditätserlös
- ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung entsprechend seinem Kapitalanteil
Aktien können an der Börse notieren und gehandelt werden.
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Aktienfonds
Aktienfonds sind Fonds, die vorwiegend oder ausschließlich in Aktien veranlagen. Und so vielfältig wie die
Aktienmärkte selbst, können auch Aktienfonds sein - sei es, weil sie sich auf nationale Märkte (einzelne
Börsen), auf Branchen, auf große Standardwerte (blue chips), auf klein- oder mittelkapitalisierte Werte,
usw. konzentrieren. Üblicherweise sehen die Fondsbestimmungen jedoch vor, daß auch mehr oder minder große
Teile des Fondsvermögens am Geldmarkt oder in Rentenwerten veranlagt werden dürfen. Damit soll dem
Fondsmanager eine Ausweichmöglichkeit eröffnet werden, für den Fall, daß die Aktienbörsen starke Einbrüche
erleiden.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Anleihe
Unter einer Anleihe versteht man eine langfristige Kreditaufnahme. Der Emittent verpflichtet
sich zur Rückzahlung des aufgenommenen Geldbetrages sowie zur Zahlung von Zinsen an bestimmten
Terminen. Eine Anleihe lautet auf den Gesamtbetrag und wird in Teilschuldverschreibungen zerlegt
und verbrieft.
Beim Emittenten unterscheidet man zwischen öffentlichen Anleihen (Staat, Bund, Post,..),
Industrieanleihen und Anleihen von Hypothekenbanken (Pfandbriefe).
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Anteilscheinklassen
Folgende Kurzbezeichnungen zur Unterscheidung der einzelnen Anteilscheinklassen - im Fact Sheet
als Art bezeichnet - werden auf unseren Seiten verwendet:
Kurzbezeichnung A. - Ausschüttende Anteilscheine
Kurzbezeichnung T. - Thesaurierende Anteilscheine
Kurzbezeichnung C. - Capitalplan, wobei zwischen A.C. (ausschüttendem Capitalplan) u. T.C.
(thesaurierendem Capitalplan) unterschieden wird.
Kurzbezeichnung VT. - Vollthesaurierende Anteilscheine
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Anteilwert
Der Anteilwert eines Investmentfonds stellt den Wert des Fondsvermögens, geteilt durch die Anzahl
der ausgegebenen Fondsanteile, dar. Der Anteilwert der Investmentfonds wird börsentäglich von der
Depotbank ermittelt und veröffentlicht.
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Asset Allocation
Vermögensstrukturierung. Forschungsansätze zur Asset Allocation beschäftigen sich mit der Fragestellung,
mit welchen prozentualen Anteilen unterschiedliche Anlageobjekte (Assets) in einem optimal strukturierten
Vermögen bzw. Depot vertreten sein sollen. Entscheidungskriterien sind dabei neben Eigenschaften der Assets
(Chance-Risiko-Relation, Rendite) auch die Präferenzen bzw. die finanzielle Situation des Investors.
Während sich Risiko und Rendite verschiedener Anlageobjekte mit Hilfe mathematischer Modelle objektiv
ermitteln lassen, spielen subjektive Präferenzen des Anlegers (Risikobereitschaft, Höhe des Gesamtvermögens)
ebenfalls eine wichtige Rolle.
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Ausgabeaufschlag
Zur Deckung der Kosten, die mit der Ausgabe von Anteilscheinen (Investmentanteil) verbunden sind,
darf die Kapitalanlagegesellschaft einen Aufschlag auf den Ausgabepreis in Rechnung stellen. Art
und Höhe des Ausgabeaufschlags müssen aus den Fondsbestimmungen einwandfrei hervorgehen. Der Ausgabeaufschlag
kann bei einer besonders kurzen Veranlagungsdauer den Ertrag der Veranlagung spürbar mindern.
Viele Anleger empfinden den Ausgabeaufschlag (der je nach Fondsart zwischen 1 bis 4% liegen kann) als
unzumutbare Spesenbelastung, weil sie ihn mit normalen "Börsespesen" beim Erwerb von Renten, Aktien
oder Derivativen vergleichen bzw. damit verwechseln.
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Wirtschaftlich gesehen entspricht jedoch der
Ausgabeaufschlag eher einem "pauschalierten Spesenersatz", der auf die unzähligen Käufe, Verkäufe und andere
Transaktionen umzulegen ist, die innerhalb des Fonds vorgenommen werden. Bei längerer Veranlagungsdauer
ist so ein Ausgabeaufschlag noch immer wesentlich günstiger, als die Summe der einzelnen Börsespesen.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Ausgabepreis
Der Ausgabepreis ist jener Preis, zu dem Anteile eines Investmentfonds verkauft werden. Der Ausgabepreis
setzt sich aus dem Rechenwert und dem Ausgabeaufschlag laut Fondsbestimmungen
zusammen.
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Ausschüttung
Die Ausschüttung besteht aus Erträgen, die innerhalb eines Investmentfonds erzielt werden. Bei einem
ausschüttenden Investmentfonds werden die Erträge üblicherweise eimal pro Jahr ausgeschüttet. Die Erträge
werden bis zum Auszahlungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen dadurch im Jahresverlauf den
Anteilswert. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilswert am Ausschüttungstag um
den Ausschüttungsbetrag.
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B
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Bär
Im englischen Sprachraum verbreitete (bear) und von dort übernommene Bezeichnung für Personen, die mit
fallenden Börsenkursen rechnen und "� la baisse" spekulieren.
Gegensatz: "Bulle"
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Benchmark
Die Benchmark dient als Vergleichsmaßstab, um den Anlageerfolg zu messen. Zumeist wird der Index der
jeweiligen Anlageregion, in die der Investmentfonds investiert, herangezogen.
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Blue Chip
Aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für Standardaktien mit hohem
internationalen Ansehen.
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Break-Even, Break-Even-Point
Englische Bezeichnung für Gewinnschwelle, also die Grenze, ab der ein Produkt oder ein Unternehmen
einen Überschuß oder Gewinn erzielt. Im Börsensprachgebrauch oft im Sinn von "Schwarze Null" gebraucht.
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Bulle
Bezeichnung für den "Optimisten" an der Börse, der mit steigenden Kursen rechnet und sich entsprechend
engagiert. Wie sein Gegenstück "Bär" stammt auch der "Bulle" ursprünglich aus dem angelsächsischen Sprachraum.
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C
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Capitalplan
Der Capitalplan (=Fondssparen) ist ein einfaches, aber sehr ertragreiches Instrument der
ERSTE-SPARINVEST KAG. Er ist die ideale Kombination aus Sparen und Veranlagen in Wertpapieren.
Investmentfonds sind nicht nur für große Beträge geschaffen, sondern auch bei kleineren
monatlichen Ansparsummen interessant. Anleger zahlen regelmäßig (z.B. monatlich) einen
bestimmten, gleichbleibenden Betrag ein: Schon ab EUR 50,- kann man mit Fonds an den
Finanzmärkten durchstarten. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der Rubrik
"Fondssparplan".
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D
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Dachfonds
Dachfonds sind Kapitalanlagefonds, die bis zu 100% des Fondsvermögens in andere Fonds ("Unterfonds")
veranlagen. Dachfonds entsprechen nicht der OGAW-Richtlinie, dürfen aber ihrerseits nur in Unterfonds
veranlagen, die dieser Richtlinie entsprechen. Mit einem Dachfonds kann sich eine österreichische
Kapitalanlagegesellschaft das Know-how international renommierter Fondsgesellschaften "einkaufen"
und damit kostengünstig auf Märkten veranlagen, die sonst nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand abzudecken
wären.
Für den einzelnen Anleger bringt der Dachfonds mit ausländischen Unterfonds noch einen weiteren Vorteil:
er erspart sich die aufwendige steuerliche Behandlung der (vielen) einzelnen Unterfonds und erhält, wie
gewohnt, eine Aufstellung im Rechenschaftsbericht seines Dachfonds. Je nach Auswahl der Unterfonds kann
man auch zwischen Renten-, Aktien- und gemischten Dachfonds unterscheiden.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Derivative Finanzinstrumente
Unter dem Oberbegriff derivative Finanzinstrumente versteht man Termingeschäfte, Optionen und Futures.
Sie werden hauptsächlich an eigenen Terminbörsen gehandelt und werden einerseits für Absicherungsgeschäfte
und andererseits für Spekulationsgeschäfte eingesetzt (z.B.: Absicherung der Wiener Börse
gegen Kursverluste durch Verkauf ATX-Future an der ÖTOB).
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Dividende
Die Dividende ist der ausgezahlte Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft. Sie entspricht
nicht dem Gesamtgewinn einer AG, da der Ausschüttungsbetrag durch Rückstellungen o.ä. reduziert wird.
Über Dividendenhöhe und Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung des Unternehmens.
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Duration
Als Duration (engl. Dauer) wird eine von Frederick Macaulay entwickelte Kennzahl zur Risikobeurteilung
von Anleihen bezeichnet. Sie ist ein Maß für das Zinsänderungsrisiko bei festverzinslichen Wertpapieren.
Sie ist als die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer des eingestetzten Kapitals in Jahren zu verstehen.
Je größer die Duration eines Anleihefonds, desto stärker steigt bzw. fällt der Rechenwert, wenn sich die
Zinsen ändern.
An einem ganz einfachen Beispiel und ohne Berücksichtigung von Zinsen: verborgt man 1,2 Millionen und erhält
sie nach einem Jahr zurück, waren sie ein Jahr gebunden. Erhält man jedoch monatlich 100.000 zurück, so war
das verborgte Geld im Schnitt nur ein halbes Jahr gebunden. Im Unterschied zur Restlaufzeit einer Anleihe
werden bei der Duration aber auch alle Zinszuflüsse berücksichtigt. Je höher die Duration (die durchschnittliche
Kapitalbindungsdauer in Jahren) desto höher ist das Zinsrisiko der Anleihe - denn in dieser Zeit könnten
die Marktzinsen steigen oder fallen, somit der Kurs der Anleihe fallen oder steigen.
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E
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Emission
Ausgabe neuer Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Genußscheine etc.) Sie dient dem Emittenten zur Beschaffung
von Kapital und erfolgt meist durch öffentliche Ausschreibung. Auch die Gesamtheit der zu einer Emission
gehörenden Wertpapiere (Emissionsvolumen) wird oft kurz als Emission bezeichnet.
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Emittent
Juristische Person des Privatrechts (z. B. Aktiengesellschaft) oder Körperschaft des öffentlichen Rechts
(z.B. ein Bundesland), die neue Wertpapiere ausgibt.
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Ertragsausgleich
Ein mehr oder minder großer Teil jedes Fondsvermögens besteht aus abgegrenzten oder bereits vereinnahmten
Erträgnissen (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, etc.), die selbstverständlich Bestandteil des errechneten
Wertes, des Ausgabepreises und des Rücknahmepreises darstellen. Steigt nun ein neuer Anteilseigner in den
Fonds ein, so wir der Anteil am Rechenwert, der den Erträgnissen entspricht, auch auf das entsprechende
Ertragskonto gebucht bzw. abgebucht, wenn er Anteile zurückgibt - das nennt man den Ertragsausgleich.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Entnahmeplan
Bei einem Entnahmeplan, oder auch Auszahlplan genannt, erhält der Anleger aus einem bestimmten
Investmentvermögen regelmäßige Zahlungen. Der auszuzahlende Betrag wird durch Verkauf der entsprechenden
Anzahl von Anteilen finanziert. Die Anleger lassen sich entweder ihr Kapital plus Erträge über einen
festgesetzten Zeitraum auszahlen (Auszahlplan mit Kapitalverzehr) oder sie entnehmen ausschließlich die
Kapitalerträge auf unbegrenzte Zeit (Auszahlplan mit Kapitalerhalt). Auszahlpläne sind besonders als
zusätzliche Altersversorgung geeignet. Zuzahlungen, zusätzliche Auszahlungen oder die Auflösung des
Investmentdepots sind jederzeit möglich.
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F
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Floater
Floater sind Anleihen mit einem variablen Zinssatz, der zumeist an einen Referenzzinssatz
gebunden ist und in regelmäßigen Perioden festgelegt wird.
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Floor
Der Floor (die Wertuntergrenze) bezeichnet einen Mindestpreis, den der Fonds nicht unterschreiten sollte.
Somit soll der Jahresendwert zumindest dem Jahresanfangswert entsprechen.
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Fondsbestimmungen
Fondsbestimmungen sind eine der gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen für jeden inländischen
Investmentfonds, die vom Bundesminister für Finanzen genehmigt und auch veröffentlicht werden müssen
(Veröffentlichungen). In ihnen sind die wichtigsten Bestimmungen angeführt, nach denen der entsprechende
Fonds zu verwalten ist. Fondsbestimmungen sind grundsätzlich zweigeteilt: der erste Teil sind die
allgemeinen Fondsbestimmungen, in dem vor allem das Rechtsverhältnis zwischen Anteilsinhaber und
Kapitalanlagegesellschaft geregelt ist. Der zweite Teil sind die besonderen Fondsbestimmungen.
Sie bezeichnen die Depotbank, regeln ausführlich die zulässigen Veranlagungen und vor allem die
Anlagebeschränkungen, die Höhe des Ausgabeaufschlages, das Rechnungsjahr, die Verwaltungsgebühr,
die Verwendung der Erträgnisse und den Zeitpunkt von Ausschüttung bzw. Auszahlung. Die Fondsbestimmungen
sind übrigens immer Bestandteil des Fondsprospektes.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Fondsvermögen
Fondsvermögen nennt man das gesamte Vermögen eines Kapitalanlagefonds. Es besteht aus Wertpapieren und
anderen Rechten, Bankguthaben und Einlagen, Erträgnisansprüchen (Ertragsausgleich), kann aber auch derivative
Finanzmarktinstrumenten (etwa Optionen, Futures, Swaps, uva.) enthalten. Vermindert wird dieses Vermögen
allenfalls durch aufgenommene Kredite oder Verpflichtungen aus derivativen Finanzmarktinstrumenten. Das
Fondsvermögen steht im alleinigen Eigentum der Anteilsinhaber, die Kapitalanlagegesellschaft verwaltet
es lediglich. So kann es auch bei einer Liquidation der Kapitalanlagegesellschaft oder der Depotbank den
Anteilseignern nicht verlorengehen.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Fondszusammenlegung
Das Investmentfondsgesetz sieht vor, daß ein Kapitalanlagefonds mit einem anderen zusammengelegt werden kann
(nach einer entsprechenden Ankündigung und mit Genehmigung des Bundesministers für Finanzen). Damit wurde dem
Strukturwandel der österreichischen Bankenlandschaft Rechnung getragen und den einzelnen
Kapitalanlagegesellschaften die Möglichkeit eingeräumt, die Verwaltung ihrer Fonds sinnvoller und ökonomischer
zu gestalten - nicht zuletzt zum Vorteil des Anlegers.
Bei der Fondszusammenlegung wird ein Fonds zur Gänze aufgelöst (er hört de facto auf zu existieren) und das
Vermögen auf einen anderen (allenfalls sogar neuen) Fonds übertragen. Entsprechend den errechneten Werten
der beiden Fonds ergibt sich ein genaues Bezugsverhältnis, sodaß kein Anteilseigner einen Verlust erleiden
kann (zumal restliche Bruchteile in bar abzugelten sind).
Eine Fondszusammenlegung (die aus der Sicht des Anlegers wie der Verkauf des einen Fonds und der Kauf des
anderen Fonds aussieht) gilt steuerlich nicht als Veräußerung, unterbricht daher auch nicht eine allfällige
Spekulationsfrist und ist sogar auf alten anonymen Depots möglich.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Futures
Futures sind Terminkontrakte auf ein bestimmtes Gut. Terminkontrakte auf Waren werden Commodity Futures,
solche auf Aktien, Anleihen, Indices und Währungen Financial Futures genannt. Futures verpflichten den Käufer,
zu einem festgelegten Termin Waren oder Finanzprodukte zu beziehen. Ist man einen Future short, d.h. hat
man einen Future verkauft, so ist man zur Lieferung des entsprechenden Underlyings verpflichtet. Die
Verpflichtung, etwas zu liefern und eine Lieferung anzunehmen kann man nur umgehen, indem man die Position
glattstellt.
An einer Futures-Börse werden Terminkontrakte auf Waren (Commodities) oder Finanzprodukte (Financials)
gehandelt. Die Futures-Börse dient zwei Anlegergruppen. Die einen benutzen die Terminkontrakte, um sich gegen
Kursverluste abzusichern. Die anderen, die weitaus größere Gruppe, spekuliert.
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G
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Geldmarktfonds
Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die in Geldmarktpapiere (zum Beispiel verzinsliche Schatzanweisungen, unverzinsliche
Schatzanweisungen, von Bund, Bahn und Post) und liquiden Papieren mit sehr kurzen Laufzeiten investieren.
Der Vorteil gegenüber Termingeldern oder Spareinlagen besteht darin, daß man nicht an bestimmte Fristen von
30, 60 oder 90 Tagen gebunden ist, sondern - bei attraktiver Verzinsung - jederzeit über das
Geld verfügen kann.
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Gemischte Fonds
Gemischte Fonds können sowohl in Aktien als auch in Rentenpapiere investieren, sie kombinieren
Wachstumschancen der Aktienengagements mit Renditen aus festverzinslichen Wertpapieren. Dies gibt
dem Fondsmanager einen größeren Anlagespielraum. Bei stagnierenden oder fallenden Aktienkursen kann
er zu festverzinslichen Wertpapieren wechseln; bei positiver Tendenz am Aktienmarkt kann er den
Schwerpunkt wieder auf die Aktienanlage verlagern.
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H
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Hedgekonzept - Hedging
to hedge = eingrenzen, absichern.
Unter "hedging" versteht man die Absicherung des jeweiligen Anlageninstrumentes gegen Marktschwankungen.
Sie wird meistens durch derivative Produkte (Optionen, Futures) erreicht. Hedging ist überall dort anwendbar,
wo die Möglichkeit zum Aufbau einer Gegenposition besteht. Finanzwirtschaftlich ist Hedging im
Zusammenhang mit der Abdeckung von Zins-, Kurs- und Wechselkursrisiken relevant.
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High-Yield
Yield ist die anglo-amerikanische Bezeichung für Rendite, Ertrag und Effektivverzinsung.
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I
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Index
Maßstab für eine Entwicklung - sei es die Preisentwicklung für Konsumgüter (Konsumentenpreisindex) oder
die Wertentwicklung eines Wertpapiermarktes. Auf den Geld- und Kapitalmärkten wird heutzutage beinahe schon
alles gemessen und die Wertentwicklung verfolgt (mit dem "Big Mac-Index" werden sogar seit 1986 die Preise
des "Big Mac" in 100 Ländern der Welt erfaßt, in US$ umgerechnet und damit die Kaufkraft der einzelnen
Währungen gemessen). Es gilt also aus der Vielfalt von Indizes jenen herauszufinden, der den gewählten
Markt oder das Marktsegment so gut wie möglich widerspiegelt. Übrigens, der bekannteste "Index" der Welt
der "Dow-Jones-Industrial" ist gar kein echter Index, sondern ein "Average", ein Durchschnitt: ursprünglich
wurden die Kurse von 12 amerikanischen Aktien einfach durch 12 dividiert. Heute sind es dreißig Aktien und
der Divisor ist (bedingt durch Kapitalerhöhungen, -herabsetzungen, neue Werte, uvm.) recht kompliziert.
Dennoch orientiert sich die ganze Welt am "Dow-Jones-Index".
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Inventarwert
Die Summe aller Vermögensbestände eines Investmentfonds, also der Kurswert aller Wertpapiere, Barguthaben,
Geldeinlagen sowie sonstiger Rechte. Der Inventarwert wird banktägich akuell ermittelt.
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Investmentfonds
Ein Investmentfonds ist ein aus Wertpapieren und Geldern bestehendes Sondervermögen, das in Anteile zerlegt
ist, und das im Miteigentum der Anteilinhaber steht. Rechtlich sind Investmentfonds im
Investmentfondsgesetz geregelt.
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Investmentfondsgesetz
Abgekürzt InvFG ist die übliche Bezeichnung für das "Bundesgesetz über Kapitalanlagefonds". Das InvFG
wurde 1993 komplett überarbeitet und den Richtlinien der Europäischen Union (OGAW) angepaßt und zuletzt
Anfang 1998 wesentlich erweitert. Es regelt so gut wie alle Details der Fondsgeschäftes in Österreich,
einschließlich der steuerlichen Behandlung. Das Hauptanliegen des InvFG ist wohl der Schutz des Anlegers,
daher stehen insbesonders die Aspekte der Sicherheit, der Kontrolle und die Publizitätsbestimmungen im
Vordergrund.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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J
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Jahresbericht
Rechenschaftsbericht eines Fonds. In ihm werden Kosten und Erträge sowie die Vermögensentwicklung
des Rechenschaftszeitraumes dargelegt.
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Junge Aktien
Als junge Aktien gelten solche, die im Rahmen einer Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft emittiert werden.
Junge Aktien werden zuerst den Altaktionären angeboten, die infolge ihrer Bezugsrechte ein Vorkaufsrecht
besitzen. Üben die Aktionäre ihre Bezugsrechte nicht aus, so werden die verbliebenen jungen Aktien an der
Börse gehandelt, bis diese den Status (volle Dividendenberechtigung) der "Altaktien" erreicht haben.
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K
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Kapitalanlagegesellschaft
Ist ein Kreditinstitut (gem. � 1 Abs. 1 Z 13 Bankwesengesetz) in der Rechtsform einer Ges.m.b.H. oder AG,
welches zur Verwaltung von Kapitalanlagefonds berechtigt ist. Neben dieser und damit zusammenhängender
Tätigkeiten darf eine Kapitalanlagegesellschaft keine anderen (Bank-) Geschäfte betreiben. Sowohl
Investmentfondsgesetz als auch Bankwesengesetz sehen eine Reihe von Maßnahmen vor, die alle dem Schutz der
Anleger dienen.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Kassageschäft
Ausdruck für Börsengeschäfte, deren Merkmal eine kurzfristige Erfüllung (Lieferung, Abnahme und Bezahlung)
ist. Bei Kassageschäften in Wertpapieren hat z.B. die Zahlung des Kaufpreises bei Lieferung zu erfolgen
(Gegensatz: Termingeschäft).
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Kennzahlen, finanzwirtschaftliche
Standardkennzahlen, die im Rahmen der finanzwirtschaftlichen Kennzahlenanalyse Anwendung finden
und bestimmte Analysefelder abdecken sollen. Ihre Anwendung erfolgt i.d.R. in einem mehrperiodischen
Unternehmens- und Branchenvergleich. Basismaterial sind die Bilanz und GuV für die jeweils einbezogenen
zurückliegenden Perioden sowie Planbilanzen für Prognosezwecke. Zur Verbesserung der Aussagefähigkeit
müssen die einzelnen Kennzahlen weiter aufgeschlüsselt oder andere Kennzahlen zu Erklärungszwecken
herangezogen werden. Die Aussagefähigkeit einer Analyse mit Hilfe von Kennzahlen erhöht sich durch die
Anwendung von Kennzahlensystemen. Denn die den Systemen inhärente Systematik schließt jegliche Willkür
im Hinblick auf die Einbeziehung oder Nichteinbeziehung von Kennzahlen im Rahmen einer Analyse aus.
Die bislang existierenden Systeme können in zwei Kategorien eingeordnet werden: logisch-deduktive Systeme
(z.B. Du Pont-System) und empirisch-induktive Systeme (z.B. Beaver).
Bislang konnte aber keines der Systeme überzeugen. Eine Theorie als Basis für ein logisch-deduktives
Kennzahlensystem, welches eine Insolvenz- bzw. eine Nicht-Insolvenzprognose zuläßt, existiert
bis dato noch nicht. Die empirisch-induktiven Systeme sind zu wenig getestet, gelten i.d.R. nur
für bestimmte Branchen in bestimmten Ländern und halten wissenschaftstheoretischen Kriterien nicht stand.
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KESt - Kapitalertragssteuer
Die Kapitalertragsteuer (KESt) beträgt seit 1.7.1996 25% und wird bei der Ausschüttung bestimmter
Kapitalerträge einbehalten. Die Besonderheit der KESt liegt in ihrer Abgeltungswirkung, Steuerabgeltung.
Die KESt gibt es in zwei Ausprägungen:
Die KESt I wird auf Dividendenerträge inländischer Kapitalgesellschaften von diesen einbehalten. Sie ist eine
Quellensteuer und beschränkt sich daher als österreichische Steuer auf im Inland liegende Quellen.
Die KESt II wird auf Zinserträge im weiteren Sinn eingehoben. Das sind Kapitalerträge aus
- Geldeinlagen bei Banken mit Sitz im Inland
- sonstige Forderungen gegenüber Banken
- Wandel- und Gewinnschuldverschreibungen
- Wertpapieren, die ein Forderungsrecht verbriefen und deren kuponauszahlende Stelle sich im Inland befindet,
sofern sie keine Altemissionen sind.
Der KESt-Betrag, der auf der Fondsseite in der letzten Spalte veröffentlicht wird, wird bei Erwerb von
Fondsanteilen vom Ausgabepreis abgezogen. Zum Ausschüttungstermin wird die Kapitalertragssteuer an das
Finanzamt abgeführt.
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M
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Min/Max Performance
Unter der Min/Max Performance versteht man den höchsten Ertrag in % p.a. und den niedrigsten Ertrag
in % p.a. der jeweiligen Jahresperioden unter Berücksichtigung der Reinvestition der Ausschüttungen.
Der Min/Max Chart verdeutlicht daher in grafischer Form die Schwankungsbandbreite des jeweiligen
Investmentfonds innerhalb eines bestimmten Veranlagungszeitraumes.
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Mittlere Restlaufzeit
Die durchschnittliche mittlere Restlaufzeit des Portfolios ergibt sich aus dem Mittel der Laufzeiten
der einzelnen Titel des Fonds vom Bewertungszeitpunkt bis zur Rückzahlung.
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Modified Duration
Die Modified Duration gibt die prozentuelle Änderung des Kurswertes bei einer Renditeänderung von einem
Prozentpunkt an.
Beispiel:
Modified Duration: 3,73
Rechenwert: 98,53
Fondsrendite: 5,9 %
Angenommen die Rendite sinkt auf 4,9 %, so steigt der Rechenwert um 3,73 % auf 102,21.
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mündelsicher
Als mündelsicher gelten besonders sichere Anlagen, in denen auch Mündelgeld
(Barvermögen, das zum Vermögen eines unter Vormundschaft stehenden Minderjährigen gehört) angelegt werden darf.
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O
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Optionserklärung
Der unwiderrufliche Auftrag zum Abzug der freiwilligen KESt bei Altemissionen. Dieser kann je
nach Organisationsform der jeweiligen Bank nur für ein ganzes Depot oder auch für einen Einzeltitel
erteilt werden.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Ordentlicher Ertrag
Ein Ausdruck, der im Zusammenhang mit inländischen Investmentfonds und ausländischen Kapitalanlagefonds
von steuertechnischer Bedeutung ist. Als ordentlichen Ertrag bezeichnet man im Unterschied zum
außerordentlichen Ertrag (Substanzgewinn) die Zinsen und Dividenden, die dem Fonds zufließen, und die
abzüglich der Verwaltungsgebühren zur Auszahlung gelangen oder thesauriert werden.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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P
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Performance
Ist die Wertentwicklung (Wertveränderung) eines einzelnen Wertpapieres oder eines ganzen Portefeuilles
über einen gewissen Zeitraum hinweg. Sie wird in der Regel in Prozent pro Jahr angegeben. Die Berechnung
der Performancekennzahl berücksichtigt die Wertentwicklung, allfällige Splits sowie alle Ausschüttungen.
Dabei wird davon ausgegangen, daß jede Ausschüttung sofort und auf Bruchteile genau in das selbe Wertpapier,
denselben Fonds wiederveranlagt wird und das ohne Berücksichtigung von Spesen und Steuern. Damit ist die
(langfristige) Performance ein objektiver Vergleichsmaßstab für zwei oder mehrere Veranlagungen - allerdings
nur unter der Voraussetzung, daß diese überhaupt vergleichbar sind. Ihre Aussagekraft für den Privatanleger
hält sich somit in bescheidensten Grenzen (schon alleine wegen der Spesen- und Steuerbelastung).
Bedauerlicherweise werden Performancezahlen gerade im Investmentfondsgeschäft häufig falsch eingesetzt und
damit auch falsch interpretiert. Betrachten Sie nur das Jahr 1994 mit seiner historisch schlechtesten Performance
von Rentenwerten und vergleichen Sie es mit heute. Kritiklos wurde damals regelmäßig die schwache 3-, 6-
und 12-Monatsperformance veröffentlicht und der Anleger verunsichert, wohingegen heute die Rentenportefeuilles
eine hervorragende Performance aufweisen. Trotzdem lag 1994 die Ausschüttungsrendite inländischer Rentenfonds
über 7, heute bereits unter 6%.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Portfolio Turnover Ratio (PTR)
Die Portfolio Turnover Ratio (PTR) gibt an, wie oft die Wertpapiere in einem Fonds in einem
Jahr umgeschichtet wurden - bereinigt um Fondsanteilskäufe und Rückgaben. 100% bedeutet, dass
alle Wertpapiere in diesem Geschäftsjahr einmal umgeschichtet wurden.
Diese Zahl bezieht sich aber nicht auf die Wertpapiere selbst, sondern auf das Umsatzvolumen. Zum Beispiel
könnte die Hälfte der Wertpapiere konstant bleiben, die andere Hälfte wurde zweimal umgeschichtet. Auch
Hedges werden in dieser Ziffer berücksichtigt.
Eine niedere Zahl bedeutet, dass der Fondsmanager während des Jahres nicht viel am Wertpapierbestand in
seinem Fonds verändert hat. Somit sind im Fonds auch kaum Spesen angefallen.
Eine hohe Zahl bedeutet viel Aktivität, aktives Management u. zumeist auch höhere Kosten.
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Portfolio
Zusammensetzung einer Kapitalanlage. Bei Wertpapierinvestmentfonds speziell die Zusammensetzung
des Wertpapiervermögens.
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R
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Rechenschaftsbericht
Über jedes Rechnungsjahr eines Fonds muß ein Rechenschaftsbericht erstellt und veröffentlicht werden
(Veröffentlichungen). Die Inhalte des Rechenschaftsberichts sind durch das Investmentfondsgesetz vorgegeben
und am ehesten geeignet, dem Anleger einen guten Überblick darüber zu geben, wie mit seinem Geld gearbeitet
wurde. Im Rechenschaftsbericht findet sich auch der Bestätigungsvermerk des Bankprüfers, der Bericht des
Aufsichtsrates der Kapitalanlagegesellschaft und eine Tabelle über die steuerliche Behandlung der
Ausschüttungen und/oder der ausschüttungsgleichen Erträge.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Rechenwert
Rechenwert oder rechnerischen Wert nennt man den Wert eines Fondsanteiles, der durch folgende
Rechnung (daher der Name) banktäglich durch die Depotbank ermittelt wird: die Summe aller in einem
Fondsvermögen befindlichen Wertpapiere, Geldbeträge, Guthaben, Forderungen und sonstiger Rechte
abzüglich allfälliger Verbindlichkeiten - kurz der Inventarwert - wird durch die Anzahl der ausgegebenen
Anteile dividiert. Selbstverständlich werden alle Fondsvermögenswerte mit aktuellen Kursen bewertet
und, bei Rentenwerten und Einlagen, täglich die Zinsen abgegrenzt. Der errechnete Wert ist die Grundlage
zur Ermittlung des Ausgabepreises und auch des Rücknahmepreises. Nur durch diese genaue und überaus
aufwändige Rechnung kann gewährleistet werden, daß kein Anteilkäufer zu wenig in den Fonds einbringt
oder kein Anteilverkäufer zuviel aus dem Fonds herausnimmt und dadurch alle anderen Anteilinhaber geschädigt
werden.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Rendite
Unter der Rendite versteht man die aktuelle, tagesbezogene Verzinsung des Fondsvermögens. Dabei werden
sämtliche Kupons, Kurse, Laufzeiten und Ausschüttungen berücksichtigt.
Bei der Berechnung wird von der ERSTE-SPARINVEST prinzipiell die "Cash-flow" Methode angewandt. Bei folgenden
Fonds kommt die Berechnungsmethode "Gewichtetes Mittel" zur Anwendung: alle Dachfonds mit Rentenanteil sowie
alle Fonds, die Mortgage Bonds enthalten.
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Restlaufzeit
Die Restlaufzeit ist die verbleibende Laufzeit von Forderungen bis zum Fälligkeits- bzw. Tilgungstermin.
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Risikostreuung
Ein Grundprinzip der modernen Portfoliotheorie und somit auch der inländischen Investmentfonds.
Durch die bewußte Streuung der Veranlagungen auf unterschiedliche Instrumente, Märkte, Währungen,
Laufzeiten, uvm. wird das Risiko im wahrsten Sinn des Wortes gestreut. Zu beachten ist aber, dass
es trotz dieser Risikostreuung zu gewissen (Risiko-)Konzentrationen kommen kann. So wird ein US-Dollar
Rentenfonds zwar das Emittenten-, Laufzeit-, Zins-, Markt- und Ausstattungsrisiko streuen, nicht aber
das Währungsrisiko aus der Sicht eines EURO-Anlegers - es sei denn, er sichert
(hedge-fund) auch den Dollar gegen den EURO ab.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Rücknahmepreis
Der Preis zu dem die Kapitalanlagegesellschaft einen Investmentanteil zurücknimmt, das ist der Rechenwert,
meist abgrundet auf ganze Euro oder Cent (je nach Fondsbestimmungen).
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Schatzanweisung
Schatzanweisungen werden von Ländern, Bundesbahn, Post und von anderen öffentlichen Stellen emittiert
und sind kurz- bis mittelfristige Schuldverschreibungen. Verzinsliche Schatzanweisungen sind wie
festverzinsliche Anleihen mit Kupons ausgestattet und haben eine Laufzeit von drei Monaten bis zu mehreren
Jahren. Unverzinslichliche Schatzanweisungen sind ohne Zinskupon und somit ohne laufende Verzinsung. Die
Verzinsung des Kapitals erfolgt im Zuge der Tilgung.
Schatzanweisungen werden bevorzugt von Banken als Geldanlage übernommen, da sie erstklassige Geldmarktpapiere
darstellen.
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Sharpe Ratio
Für das Risiko/Ertrags-Verhältnis eines Fonds wird die Sharpe-Ratio herangezogen. Sie wird bestimmt, indem von
der jährlichen Durchschnittsrendite der risikofreie Ertrag abgezogen wird und das Ergebnis durch die durchschnittliche
jährliche Volatilität geteilt wird. Je höher die Sharpe-Ratio liegt, umso besser hat sich der Fonds im Verhältnis
zum Risikopotential seines Portfolios entwickelt.
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Solvabilität
(von solvent = zahlungsfähig) Ist eine der Spaltenüberschriften in der Investmentfondsbeilage zum amtlichen
Kursblatt der Wiener Börse. In dieser Spalte stehen bei den einzelnen Fonds Solvabilitätskennzahlen. Sie
haben für den Privatanleger keine Bedeutung, sondern dienen ausschließlich den österreichischen Kreditinstituten
und bestimmten institutionellen Anlegern (etwa Pensionskassen), die ja auch in inländische Investmentfonds
investieren. Sie zeigen der Sparkasse oder Bank den Prozentsatz des errechneten Wertes des jeweiligen Fonds
an, den sie noch mit Eigenkapital unterlegen müssen (der Rest gilt als rasch einbringlich). So mancher
Privatanleger sieht daher in einer niedrigen Solvabilitätskennzahl auch ein Sicherheitskriterium eines
Fonds.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Split
Split ist ein Fachausdruck aus dem Wertpapiergeschäft und bedeutet Teilung. Bei Wertpapieren, die einen
Nennwert besitzen - etwa bei Aktien - wird ein Split durch Teilung den Nennwertes erreicht, beispielsweise
aus einer Aktie � Nom. 1.000 werden 10 Aktien � Nom. 100; bei Wertpapieren, die keinen Nennwert haben -
etwa bei Investmentfonds - wird ein Split in der Regel durch Teilung der kleinsten Stückelung erreicht,
beispielsweise aus einem Anteil werden 10 (oder aus zwei werden drei, usw.) - das Wichtigste aber ist,
der Anleger kann durch einen Split nie etwas verlieren, obwohl der Wert (der Kurs) seines einzelnen
Wertpapieres nach dem Split geringer ist als vorher - dafür hat er aber auch mehr Papiere und somit
den gleichen Gesamtwert wie vor dem Split. Im Gegenteil, durch einen Split werden vor allem Aktien
"leichter" und damit für Normalanleger attraktiver - und das führt in der Regel zu steigenden Kursen.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Standard & Poor´s Sterne
Um Anlegern eine einfache Entscheidungshilfe im Investmentfonds-Dschungel an die Hand zu
geben, hat Standard & Poor's (internationale Ratingagentur) das S&P Fund Stars entwickelt.
Bis zu fünf S&P Fund Stars ermöglichen auf Anhieb eine unabhängige und objektive Beurteilung
eines Fonds im Vergleich zu seinen Mitbewerbern.
S&P Stars geben nicht nur Auskunft über die 3 Jahres-Wertentwicklung, sondern auch über die Beständigkeit
der Performance im Vergleich zu den Investmentfonds der Wettbewerber in der selben Anlage-Kategorie.
Hierbei wird die durchschnittliche monatliche Performance des Fonds in Relation zu seinem Sektor über den
Zeitraum der letzen drei Jahre berechnet. In Kombination mit der durchschnittlichen Volatilität des Fonds
zu seinem Sektor innerhalb dieses Zeitraumes ergibt sich dann das Star Ranking des Fonds.
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Man erkennt auf einen Blick: fünf Sterne sind besser als ein Stern - einfacher geht es nicht!
Bedeutung der Sterne:
***** Beste 10% einer Kategorie auf 3 Jahre = 10 Fonds
**** Nächste 11-30% einer Kategorie auf 3 Jahre = 20 Fonds
*** Nächste 31-50% einer Kategorie auf 3 Jahre = 20 Fonds
** Nächste 25% einer Kategorie auf 3 Jahre = 25 Fonds
* Letzte 25% einer Kategorie auf 3 Jahre = 25 Fonds
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T
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Thesaurierungsfonds(anteile)
Bei Thesaurierungsfonds werden alle erwirtschafteten Erträge im Fonds wiederveranlagt. Der Anleger erhält somit keinen
laufenden jährlichen Ertrag, sondern ist an der Wertsteigerung des Investmentfonds beteiligt.
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Total Expense Ratio (TER)
Die Total Expense Ratio (TER) gibt an, welche Kosten - in Prozent des Fondsvermögens - im
Fonds während des vergangenen Geschäftsjahres angefallen sind. Zu diesen Kosten zählen vor
allem die Managementgebühr, Depotgebühr, Beratergebühren, Prüferkosten sowie allfällige
Auslagen. Je geringer diese Zahl ist, desto weniger Kosten wurden dem Fonds angelastet und
desto weniger wurde die Performance geschmälert.
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Trading
Kurzfristige Käufe und Verkäufe von Wertpapieren mit dem Ziel kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen.
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V
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Veranlagungsgrenzen-Vorschriften
Eine der Maßnahmen, die das Investmentfondsgesetz zum Schutz der Anleger vorsieht, ist die umfangreiche Formulierung
von Anlagevorschriften und damit verbundenen Anlagegrenzen, die in den Fondsbestimmungen zum Teil zu präzisieren
sind, dort auch eingeschränkt, nicht aber erweitert werden dürfen. Das Ziel dieser Veranlagungsvorschriften und
-grenzen ist, das Risiko, das durch eine Konzentration von Veranlagungen entstehen könnte, in den Griff zu bekommen.
So dürfen beispielsweise nur 10% des Fondsvermögens in Werten veranlagt werden, die nicht an einer Wertpapierbörse
oder einem anerkannten Wertpapiermarkt eines EWR-Mitgliedstaates gehandelt werden (Bewertung) oder höchstens 10%
in Werten des gleichen Ausstellers (wobei maximal 7,5% des Grundkapitals derselben AG erworben werden dürfen).
Auch und insbesonders die Geschäfte mit derivativen Finanzmarktinstrumenten (Optionen, Termingeschäfte, Futures,
Finanz- und Währungsterminkontrakte und Optionen darauf) sowie die Art dieser Geschäfte (long oder short), aber
auch der Zweck (zur Absicherung von Teilen des Fondsvermögens), unterliegen strengen Regelungen.
Die Einhaltung der Veranlagungsvorschriften und -grenzen wird vom Fondsmanager, von der Revision der
Kapitalanlagegesellschaft, vor allem aber vom Bankprüfer laufend kontrolliert.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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Verwaltungskosten
Die fachgerechte Verwaltung eines mehrere hundert Millionen oder einige Milliarden großen Vermögens kostet Geld -
und darf es auch. Immerhin wird ja auch eine Leistung erbracht. Allerdings darf sich die Kapitalanlagegesellschaft
nicht beliebig bedienen, sondern hat die Höhe oder maximale Höhe der Verwaltungskosten sowohl in den vom
Bundesminister für Finanzen zu genehmigenden Fondsbestimmungen als auch im Fondsprospekt anzuführen. Die
Verwaltungskosten orientieren sich an der Komplexität des Fonds und sind bei Geldmarktfonds üblicherweise
am niedrigsten und bei Aktienfonds, die auf Randmärkte spezialisiert sind, am höchsten. Sie reichen von wenigen
Zehntel Prozent bis 2,5 und mehr Prozent pro Jahr. Meistens deckt die Kapitalanlagegesellschaft mit den
Verwaltungskosten auch noch die Depotbankgebühr ab, es sei denn, in den Fondsbestimmungen ist es anders vorgesehen.
Die Erfahrung zeigt, daß Kapitalanlagegesellschaften sehr vorsichtig mit den Verwaltungsgebühren umgehen, um
nicht mit überhöhten Sätzen die Performance negativ zu beeinflussen. Andererseits hat sich gezeigt, daß
angemessene Verwaltungsgebühren von einem guten Fondsmanager immer noch eingespielt werden konnten.
(Aus der Broschüre der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
"Was ein Privatanleger über inländische Investmentfonds wissen sollte.")
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W
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Wertpapier
Urkunde über privatrechtliche Besitzverhältnisse, die ein Recht verbrieft, wobei zur Ausübung des Rechts der
verbriefte Besitz erforderlich ist. Die Klassifikation von Wertpapieren kann nach folgenden Kriterien erfolgen:
Art des verbrieften Rechts:
Mitgliedschaftspapiere (Aktie, Zwischenschein), sachenrechtliche Papiere (z.B. Hypothekenbrief, Grundschuldbrief,
Investment-Zertifikat), forderungsrechtliche Papiere (z.B. Pfandbrief, Kommunalobligation, Anleihe, Wandelanleihe,
Optionsanleihe, Wechsel, Scheck, Sparkassenbuch, Zinsschein)
Art der Übertragung:
Inhaberpapiere (Inhaberaktie, Inhaberschuldverschreibung, Inhaberscheck, Inhaberinvestmentzertifikat), Orderpapiere
(Namensaktie, Orderschuldverschreibung, Wechsel, Interimsschein) , Rektapapiere (vinkulierte Aktie, Sparkassenbrief,
Hypothekenbrief, Grundschuldbrief);
Art des anfallenden Ertrags:
Wertpapiere mit festem laufenden Ertrag, Wertpapiere mit variablem laufenden Ertrag, Wertpapiere ohne laufenden Ertrag.
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Wertpapieranalyse
Analyse, Beurteilung und Bewertung von Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Wandelanleihen, Genußscheine etc.)
im Hinblick auf die mögliche Vorteilhaftigkeit/Unvorteilhaftigkeit einer potentiellen Investition (Kapitalanlage).
Die Wertpapieranalyse wird damit zu einer Durchleuchtung und Beurteilung des Emittenten. Ihre wesentliche Aufgabe
besteht in der Auswertung sämtlicher verfügbarer Informationen über die wirtschaftliche Lage des Emittenten.
Material liefert die Finanzanalyse. Als Stufen der Wertpapieranalyse werden üblicherweise angesehen:
Analyse (Aufbereitung und Hervorheben von "kritischen" Punkten, die eine Anlage positiv oder negativ beeinflussen);
Prognose (Abschätzung künftiger Ertragsentwicklungen aufgrund der analysierten Vergangenheitsdaten und der
vorhandenen Informationen über die gegenwärtige Lage und mögliche Entwicklung);
Bewertung (Ergebnis der prognostizierten Erwartungen unter Berücksichtigung der zahlreichen externen
Kursbildungsfaktoren, wie etwa Kapitalmarkt, Konjunktur etc.).
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