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Fonds News

16.06.2009
Wie schütze ich mein Geld vor der Inflation? ESPA INFLATION-PROTECT 2014

Die Finanzkrise hat die Weltwirtschaft in eine Rezession gestürzt. Durch die massiven staatlichen Konjunkturpakete und die lockere Geldpolitik vieler Zentralbanken ist die "Urangst" Inflation in den Köpfen vieler Anleger aufgetaucht. Ein spürbarer Anstieg des Preisniveaus wie zB bei Energie könnte die Gefahr der Kaufkraftminderung von Geld schnell wieder auf die Tagesordnung bringen. Derzeit scheint diese Gefahr noch fern, denn die Euro-Inflationsrate liegt aktuell nur knapp über der Null Prozent-Marke. Spar- und Kreditzinsen sind gefallen und Kurzarbeit bzw. Entlassungen schmälern den Spielraum für breit angelegte Lohnerhöhungen.

Der Schutz vor Inflation ist dennoch schon jetzt bei Investoren ein heißes Thema. Traditionell werden vor allem Immobilien, Gold und Aktien als Inflationsschutz diskutiert. Analysen zeigen, dass dieser Schutz aber nicht immer zuverlässig ist, besonders bei Stagflation (Stagnation + Inflation, Anm.). Denn ein solches Umfeld hoher Inflation, hoher Zinsen und schwacher Wirtschaftsentwicklung führt normalerweise zu fallenden Immobilien- und Aktienkursen. Auch Gold ist als Absicherung gegen Inflation ein zweischneidiges Schwert: Einerseits wird Gold im US-Dollar (und nicht in Euro) gehandelt. Der Investor trägt daher das volle Wechselkursrisiko. Andererseits ist die Schwankungsbreite des Goldpreises sehr hoch - und diese unangenehme Volatilität kann sicherheitsbetonten Investoren durchaus schlaflose Nächte bereiten.

Zuverlässiger Schutz: inflationsindexierte Anleihen
Einen wirklich zuverlässigen Schutz gegen eine mögliche Geldentwertung geben inflationsindexierte Anleihen. Diese Rentenpapiere sind in der Euro-Zone ein noch recht unbekanntes Veranlagungsinstrument, das von Privatkunden bisher eher selten nachgefragt wurde. Der Clou dieser Wertpapiere ist, dass sowohl der Kupon als auch die Tilgung proportional mit der tatsächlichen Inflationsrate ansteigen. Dadurch wird sicher gestellt, dass die Kaufkraft jedes einzelnen Euros, der in die Anleihe investiert wird, auch in der Zukunft erhalten bleibt. Über die Abgeltung der Inflation hinaus versprechen inflationsindexierte Anleihen zusätzlich eine reale Verzinsung, d.h. das investierte Geld wird bis zur Endfälligkeit der Anleihe auch nach Abzug der Inflationsrate mehr Wert.

Der Nachteil dieser Anleihen ist, dass die Berechnung der Zahlungsströme sehr komplex und der Zugang zu diesen Wertpapieren für Privatpersonen nicht einfach ist. Außerdem haben viele dieser Anleihen sehr lange Laufzeiten und damit verbunden hohe Preisschwankungen.

Mit dem ESPA INFLATION-PROTECT 2014 bietet die ERSTE-SPARINVEST Anlegern einen maßgeschneiderten Fonds, um sich gegen eine mögliche Rückkehr der Inflation zu wappnen. Der Fonds investiert ausschließlich in Euro-Inflationsanleihen mit bester Bonität (AAA - deutsche und französische Staatsanleihen) und ist deshalb für sicherheitsorientierte Anleger bestens geeignet. Am Ende der fünfjährigen Laufzeit des Fonds erhält der Investor seinen um die Euro-Inflation (HICP*) erhöhten investierten Betrag plus eine reale Rendite, die derzeit bei ca. 1,2%** liegt. Die Zeichnungsphase für den ESPA INFLATION-PROTECT 2014 hat bereits begonnen läuft noch bis zum 30. Juni 2009. Der Fonds ist auch nach dem Ende der Zeichnungsfrist erwerbbar.

*) Der Harmonised Index of Consumer Prices (HICP) ist ein Indikator für Inflation und Preisstabilität der Europäischen Zentralbank.
**) Stand 29. Mai 2009

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Produktblatt
Vereinfachter Verkaufsprospekt
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