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Aussendungen

14.01.2010
Zinsentief rückt Fonds wieder ins Anleger-Interesse
ERSTE-SPARINVEST 2009 doppelt so stark gewachsen wie der österreichische Fondsmarkt

März 2009 ist das Datum der Trendwende: Die massiven Kursverluste fanden ein jähes Ende und ein wahres Kursfeuerwerk war die Folge. Damit wurde die Rückkehr der Investoren zu den Investmentfonds eingeleitet. Seit Mitte des Jahres verzeichnen Investmentfonds wieder Mittelzuflüsse. Die ERSTE-SPARINVEST verbucht (per 31.12.2009) ein Fondsvolumen von 26,7 Mrd. Euro und ist damit im "Jahr der Trendwende" doppelt so stark gewachsen wie der österreichische Fondsmarkt, der um 8,4 % auf 136,7 Mrd. EUR zulegte. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Heinz Bednar, sieht angesichts tiefer Marktzinsen und berechtigter Ertragsansprüche der Investoren gute Vorzeichen, dass sich die Mittelzuflüsse in österreichische Investmentfonds 2010 fortsetzen. Die beachtlichen Erträge 2009 haben der Gewinnung von Anlegervertrauen geholfen und die Aussichten für 2010 sind vielversprechend:

Kernaussagen zum Jahresausblick 2010:
  • ERSTE-SPARINVEST erhöht Volumen um 15,7 % auf 26,7 Mrd. EUR, Erste Asset Management verwaltet 40,5 Mrd. EUR (per Ultimo 2009)
  • Langsame Erholung der Wirtschaft geht weiter, kein Inflationsdruck
  • Aktien übergewichtet: Emerging Markets weiter im Fokus
  • Anleihenfonds: Emerging Markets (inkl. CEE) und Unternehmensanleihen bevorzugt
  • Mehr Zinsen mit Staatsanleihen aus Osteuropa: Neuer ESPA NEW EUROPE BASKET 2015 mit fixer Ausschüttung von 4,25 % p.a. aufgelegt
"Die Erholung der Wirtschaft bringt 2010 positive Perspektiven an den Finanzmärkten, selbst wenn der Pfad, das Tempo und das Ausmaß des Aufschwungs mit Unsicherheiten behaftet sind. Dank der breiten Streuung, der hohen Transparenz und der Kontrolle durch die staatlichen Aufsichtsbehörden sind Investmentfonds für Anleger die richtige Wahl", betont Bednar.


Wirtschaftserholung noch auf schwachen Beinen
Eine deutliche Erholung der globalen Wirtschaft, einhergehend mit einer Fortsetzung der Normalisierung an den Finanzmärkten ist für ERSTE-SPARINVEST-Chefvolkswirt Gerhard Winzer die Ausgangsbasis für das Jahr 2010. Die Erholung werde aber holprig, langsam und uneinheitlich erfolgen. Die Kapazitätsauslastung der Industrie sei noch sehr niedrig, auch die Kreditvergabe an Private und Unternehmen befinde sich noch auf tiefem Niveau, habe sich in den letzten Monaten aber verbessert. Die Arbeitslosigkeit werde die aktuellen hohen Marken im Jahresverlauf nicht wesentlich unterschreiten: Die Löhne würden daher kaum steigen, wodurch sich auch kein Inflationsdruck in den Märkten aufbauen werde. Die sehr expansiven Geldpolitiken werden vorsichtig, graduell und in einer transparenten Weise zurückgefahren.


Erst wenn sich die weltweite konjunkturelle Erholung als nachhaltig erweist und die Kreditnachfrage anspringt, wäre das aktuelle Zinsniveau als zu niedrig anzusehen. Die Leitzinsen in den USA und in der Eurozone würden, wenn überhaupt, erst in der zweiten Jahreshälfte angehoben. "Und wenn, dann maximal um einen halben Prozentpunkt." Eine Erhöhung in diesem Ausmaß werde von den Zinsmärkten bereits eingepreist.

Winzer: "Die Nachhaltigkeit der Wirtschaftserholung ist mit einem Fragezeichen versehen. Jetzt kommt es darauf an, dass nach dem Ende der Reparaturphase ein globales, selbsttragendes Wachstum einsetzt."

Ausblick Anleihenfonds 2010: Kreditrisiko und Emerging Markets bevorzugt
Die ERSTE-SPARINVEST sieht ein günstiges Umfeld für Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihenfonds ebenso für Anleihenfonds mit Bezug zu den Emerging Markets, die von steigenden Währungen und einem starken Wirtschaftswachstum profitieren. Wegen ihres Nachzieheffektes und der im Vergleich zu Westeuropa geringen Staatsverschuldung sind CEE-Staatsanleihenfonds als besonders attraktiv einzustufen. Ein eher geringes Ertragspotenzial sehen die ERSTE-SPARINVEST-Anleihenexperten bei den klassischen Euro-Staatsanleihen und internationalen Staatsanleihen, bei US-Hypothekenanleihen- und Inflationsanleihenfonds.

Ausblick Aktienfonds 2010: Aktienbörsen auf dem Weg der Normalisierung
Die Aktienmärkte haben 2009 den wirtschaftlichen Aufschwung vorweggenommen. Global betrachtet fuhren Aktien eine Wertsteigerung von 26 % (MSCI World) ein, sämtliche Indizes weisen ein sattes Plus auf. Die Aktienbörsen der Schwellenländer konnten noch besser überzeugen und bescherten Anlegern einen Vermögenszuwachs von 70 %. Die höheren Kurse bei gleichzeitig fallenden Gewinnen haben die Bewertungen von einem absolut unterbewerteten Niveau vor einem Jahr nach oben gezogen. Klassische Bewertungszahlen wie "Kurs-Gewinn-Verhältnis" oder "Preis zu Buchwert" zeigen über die meisten Segmente eine nach wie vor attraktive Bewertung an. Die Unternehmensgewinne auf Basis des ROE (Gewinn im Verhältnis zum Eigenkapital) haben mit 7 % einen Tiefpunkt erreicht und zum letzten Hoch vom Dezember 2007 (16 %) großes Aufholpotenzial. Bei einem Anstieg der Gewinne, könnten die Aktienfonds neue Impulse erhalten, analysiert ERSTE-SPARINVEST Chief Investment Officer (CIO) Harald Egger.


Der verbesserte Wirtschaftsausblick, der seit März 2009 bestehende Aufwärtstrend und ein erwarteter Anstieg der Unternehmensgewinne von ca. 20 % sprechen weiter für Aktieninvestments. Die technischen Indikatoren deuten ebenfalls auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung hin. Die ERSTE-SPARINVEST hat die Aktienquote in den von ihr gemanagten gemischten Fondsportfolios vor kurzem auf 84 % der Maximalquote erhöht. Ein regionales Übergewicht wird in den Emerging Markets, besonders an den osteuropäischen Aktienmärkten, eingenommen. Bei den entwickelten Börsen schätzt die ESPA Europa neutral ein, USA wird vorläufig untergewichtet und Japan wird lokal gesehen als attraktiv eingeschätzt,

Auf der Branchenebene werden Rohstoffaktienfonds und das Gesundheitswesen als interessant betrachtet.

Ausblick Rohstoffe und Währungen
Die Stabilisierung und Verbesserung im Konjunktur-Zyklus begünstigt Rohstoffe, da sie von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig sind. "Gold befindet sich in einem langfristigen Bullenmarkt. Trotzdem soll eine Beimischung zu anderen Anlageklassen nur in geringem Ausmaß erfolgen, wir erwarten extreme Preisschwankungen", so Egger.

Bei den Wechselkurs-Relationen bestehen weiter Chancen, dass besonders Emerging Markets Währungen zur Stärke neigen. Vorsicht ist gegenüber dem japanischen Yen angesagt.

ESPA NEW EUROPE BASKET 2015 � fixe Ausschüttung von 4,25 % p.a.*
Die Finanzkrise des Jahres 2008 hat dazu geführt, dass die Entwicklungsperspektiven vieler zentral- und osteuropäischer Staaten (CEE) sehr negativ eingeschätzt wurden. Als Folge davon haben sich die Renditeaufschläge dieser Anleihen stark ausgeweitet. Seit Mitte 2009 hat sich das Umfeld aber wieder deutlich gebessert. In den meisten Staaten des CEE-Raumes geht es wieder bergauf. Die Konjunkturpakete, die Leitzinssenkungen und die Unterstützung durch die EU und den Internationalen Währungsfonds wirken. Die Aussichten für einen dynamischen Aufholprozess sind weiterhin als positiv einzustufen. Mit dem ESPA NEW EUROPE BASKET 2015, den die ERSTE-SPARINVEST bis 29. Jänner zur Zeichnung aufgelegt hat, nutzen Anleger die Renditechancen im "Neuen Europa".

Der ESPA NEW EUROPE BASKET 2015 ist ein Investmentfonds mit einer fixen Laufzeit von fünf Jahren. Er investiert in festverzinsliche Staatsanleihen und staatsgarantierte Anleihen der neuen EU-Mitglieder und offiziellen EU-Beitrittskandidaten. Die Anleihen werden grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten. Fast alle Wertpapiere lauten auf Euro, Wechselkursrisiken werden permanent und vollständig abgesichert.. Die Rendite des Startportfolios bestimmt die fixe jährliche Ausschüttung, die nach Abschluss der Erstveranlagung definiert wird. Derzeit liegt die erzielbare fixe Ausschüttung bei ca. 4,25 %* p.a.

* Berechnungen auf Basis des Musterportfolios per 28.12.2009. Die exakte Höhe der Ausstattungsmerkmale kann erst bei Fondsstart am 1.2.2010 ermittelt werden, weil diese von den dann herrschenden Marktkonditionen abhängig ist.

Ergänzende Informationen:
Präsentation (pdf)



Rückfragen an: ERSTE-SPARINVEST, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
1010 Wien, Habsburgergasse 1A, Telefax: 0043 (0) 50 100 DW 17102
Dieter Kerschbaum, Tel. 050 100 DW 19858,
e-mail: dieter.kerschbaum@sparinvest.com
Paul Severin, Tel. 050 100 DW 19882,
e-mail: paul.severin@sparinvest.com



Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle ERSTE-SPARINVEST KAG. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Prospekt (sowie allfällige Änderungen) wurde entsprechend den Bestimmungen des österreichischen Investmentfondsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung im "Amtsblatt zur Wiener Zeitung" veröffentlicht und steht Interessenten kostenlos am Sitz der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., sowie am Sitz der Erste Group Bank AG (Depotbank) zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung sowie allfällige weitere Abholstellen sind auf d. Homepage der ERSTE-SPARINVEST KAG (www.sparinvest.com) ersichtlich. Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Der öffentliche Vertrieb von Anteilen der genannten Fonds in Deutschland wurde gem. §132 deutsches Investmentgesetz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bonn, angezeigt. Zahl- und Informationsstelle in Deutschland ist HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA. Bei der deutschen Zahl- und Informationsstelle können Rücknahmeanträge für Anteile am/an den Fonds eingereicht und die Rücknahmeerlöse, etwaige Ausschüttungen sowie sonstige Zahlungen durch die deutsche Zahlstelle an die Anteilinhaber auf deren Wunsch in bar in der Landeswährung ausgezahlt werden. Die Ausgabe- und Rücknahmepreise der Anteile sowie die übrigen Informationen an die Anteilinhaber werden in Deutschland in der Tageszeitung "Die Welt" bzw. "Welt am Sonntag", Berlin, bzw. im Bundesanzeiger, Köln, veröffentlicht.
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